Die Problematik der Benutzerberechtigung (welche Datensätze in einer Datenbank darf der
jeweilige Benutzer einsehen oder weiterverarbeiten) ist in fast jedem Projekt eine
Komponente, die viel zu spät oder nur stiefmütterlich behandelt wird.
Im Allgemeinen ist die Implementation von Benutzerrechten ein kritischer Faktor
und meist sehr schwer zu testen. Sie sollte möglichst unabhängig von irgendwelchen
Applikationen sein, da oftmals nicht klar ist, mit welchen Tools in der Lebenszeit
des Datastores auf die Daten zugegriffen werden soll (man denke beispielsweise
an Standard Reporting-Werkzeuge, die die Sicherheit genauso abbilden sollen wie
eventuell selbst geschriebene Applikationen). Es muss also eine Schnittstelle
entwickelt werden, die von jeder denkbaren Applikation genutzt
werden kann. Wünschenswert ist, dass die Applikationen kein Wissen
in Bezug auf die Benutzerberechtigung implementieren müssen.
Letztendlich möchte man sogar ein Konzept, dass auch Benutzer berücksichtigt, die direkt
auf den Daten operieren; sei es im Sinne einer OLAP oder ganz einfach mit Hilfe von
Query-Tools.
Datenbankhersteller implementieren in neueren Versionen ihrer Datenbanksysteme
meist row-level-security. Die Fähigkeiten dieser Module sind aber meist begrenzt
und bei Benutzung dieser Features macht man sich dauerhaft von einem Datenbankhersteller
abhängig.
GunCon hat deshalb das Verfahren Secure User Rights Framework
for Data Bases entwickelt. Dieses implementiert Sicherheit genau da, wo
sie hingehört: innerhalb der Datenbank, jedoch unabhängig von herstellerspezifischen
Details. Das Framework unterstützt sowohl jede denkbare Art von Applikationen als
auch den direkten Zugriff von Benutzern auf die Datenbank.
Das Verfahren ist bereits in einer Anzahl von Kundenprojekten erfolgreich verwendet worden.
Es hat sich bislang auf den Zielplattformen Oracle, Informix und IBM DB/2 auch bei großen
Datenmengen sowie einer großen Anzahl Benutzern bewährt.